Hereinspaziert

EKIZ will neuer Treffpunkt für Eltern werden

Von Stefanie Nowatzky
Langenhorn "Ein Eltern-Kind-Zentrum ist ein idealer Anknüpfungspunkt für Eltern im Stadtteil", sagte Sozialsenator Detlef Scheele bei der Eröffnung des 38. ElternKind-Zentrums (EKIZ) in Langenhorn. In der KiTa Sandfoort gibt es ab sofort an drei Vormittagen in der Woche einen kostenfreien Treffpunkt für Eltern und Kinder. Auf 45 Quadratmetern will EKIZ-Leiterin Nadine Vandree neben freien Treffen mit Spielecke, Kaffee und Gesprächsmöglichkeit auch Angebote der Bücherhalle, Musik und gemeinsames Kochen anbieten. "Ernährung soll ein Schwerpunkt sein", erklärt KiTa-Leiter Philip Noss."Übers Essen kommt man gut ins Gespräch und ich habe die Erfahrung gemacht, dass auch Eltern, die sonst nicht so aktiv sind, so mit dabei sind." Das ist erklärtes Ziel der Zentren, wie der Senator betont. "Etwa 50 Prozent der Kinder zwischen ein und drei Jahren besuchen in Hamburg die Krippe. Inzwischen auch aus Familien, in denen es kulturell nicht üblich ist, Kinder in Betreuung zu geben", das schreibt er auch den Eltern-Kind-Zentren zu.
Senator Scheele und Franzsiska Larrá eröffneten das EKIZ am Sandfoort und damit das 38. Eltern-Kind-Zentrum in Hamburg. Foto Nowatzky
"Die Zentren sind ein Anker, über den wir die Eltern und Kinder in die Krippe bringen." Für das neue Angebot sind die Vorschulkinder in andere Räume gezogen, alles wurde frisch renoviert und mit einer Küchenzeile fit für den Einsatz als EKIZ vorbereitet. Bereits jetzt steht fest, dass 14-tägig Dieter Keidel, Leiter der Bücherhalle Langenhorn, mit Buchvorstellungen kommen wird. Eine Ökotrophologin wird Angebote rund um Ernährung machen. Noss: "Wir wollen alle hier zusammenbringen, auch die sozialen Einrichtungen im Stadtteil." Darüber hinaus soll das EKIZ zur Anlaufstelle für alle Sorgen der Eltern werden, wie Dr. Franziska Larrá, Geschäftsführerin des Trägers Elbkinder, es auch in anderen Zentren beobachtet hat. Dienstag bis Donnerstag 9 bis 13 Uhr, Eingang über den Fußweg vom Sandfoort.
Erschienen: Norderstedter Wochenblatt, Ausgabe 3 2015