Bis zu 3200 neue Wohneinheiten in Harkesheide

Erste Bürgerinformation für den Mühlenweg

Von Stefanie Nowatzky
Norderstedt Am 25. September informiert die Verwaltung über den Rahmenplan für ein neues Baugebiet südlich des Mühlenweges. Hier könnten im Westen des Harckesstieges laut Rahmenplan 1900 Wohneinheiten in Ein- und Zweifamilienhäusern entstehen, entlang der Harckesheide könnten 1300 Wohnungen in Mehrfamilienhäusern gebaut werden. Grundlage der Planung ist das Wohnungsmarktkonzept der Stadt. Danach erwartet erwartet die Verwaltung hier den Bedarf an 3200 Wohneinheiten bis zum Jahr 2020. Mit dem Rahmenplan sollen die Voraussetzungen für spätere Bebauungspläne geschaffen werden. "In dem Gebiet zwischen Mühlenweg und Harckesheyde ist die Entwicklung eines neuen Wohngebietes geplant, das für unterschiedliche Bauformen und Nutzergruppen Raum bieten soll. Es sind Einzel- Doppel-, Reihenhäuser und Geschosswohnungsbau geplant. Zusätzlich ist eine Kindertagesstätte vorgesehen", erklärt Stadtsprecher Bernd-Olaf Struppek. Die Bebauung, die auch geförderten Wohnraum enthalten soll, wird maximal III-geschossig plus Staffelgeschoss vorgesehen. Für die Erschließung der Fläche, die etwa 47 Hektar der Größe von mehr als 65 Fußballfeldern entspricht, sind mehrere Stufen vorgesehen. "Als erstes soll ein sogenannter Rahmenplan als grobes Konzept die Rahmenbedingungen definieren. In der Informationsveranstaltung wird der erste Entwurf eines groben Konzeptes vorgestellt, um ihn mit der Öffentlichkeit zu diskutieren", so Struppek. Am 25. September um 19 Uhr in der Grundschule Harksheide Nord, Weg am Denkmal 9a, will die Stadtverwaltung auch darstellen, wie das Neubaugebiet mit zunehmender Bebauungsdichte von Norden nach Süden aussehen könnte. Einlass ab 18.30 Uhr
Erscheint: Norderstedter Wochenblatt, Ausgabe 39 2014