Musik verbindet

Inklusives Musikfest von Lebenshilfe und Musikschule

Von Stefanie Nowatzky
Norderstedt "Musik ist ein tolles Medium, um Menschen zusammenzubringen", sagt Heiko Künne, Leiter des Ambulanten Dienstes Norderstedt der Lebenshilfe Stormarn. Zum ersten Mal lädt er gemeinsam mit der Musikschule zu einem Inklusiven Musikfest ein, nach dem Auftakt in Eigenregie vor zwei Jahren. Am 11. Juli werden auf dem Gelände der Lebenshilfe am Friedrichsgaber Weg von 14 bis 22 Uhr auf und neben der Bühne ganz unterschiedliche Klänge ertönen. Den Auftakt bildet nach der Begrüßung um kurz nach zwei die Schülerband "Rocker des Moorweg". Die Band, die das Land Schleswig-Holstein kürzlich bei der Bundesbegegnung Schulen musizieren vertreten durfte, besteht aus Schülern des Förderzentrums mit Schwerpunkt geistige Entwicklung und rockt unter der Leitung von Johannes Klaue vom Ambulanten Dienst. In einem zweiten Auftritt werden die Nachwuchsrocker gemeinsam mit der Big Band der Bismarckschule Elmshorn auftreten. Später werden noch die Band "Gefühlsecht" und die Band "Mamma Lauda", beide ebenfalls unter der Leitung von Johannes Klaue auftreten.
Heiko Künne und Rüdiger George planen zum ersten Mal ein gemeinsames Inklusives Musikfest. Foto Nowatzky
Die Musikschule präsentiert neben dem Klarinettenchor, einer Band und Soloauftritten vor allem auch Musik neben der Bühne. Mehrmals wird Malen nach Musik angeboten. Rüdiger George, Leiter der Musikschule: "Dabei können Jugendliche oder Erwachsene völlig frei ihre Empfindungen zur Musik ausdrücken." Außerdem bietet die Musikschule einen Workshop zum Instrumentenbau. Für Kinder wird es noch eine Hüpfburg, Kinderschminken und Spielangebote geben, dazu Verpflegung vom Grill. Unterstützt wird das Musikfest auch von der Aktion Mensch, die vor zwei Jahren bereits Für Heiko Künne wird dieses zweite Inklusive Musikfest gleichzeitig das letzte sein. Nach 19 Jahren verlässt er den Ambulanten Dienst Norderstedt, um in Hamburg eine neue Einrichtung aufzubauen.
Erschienen: Norderstedter Wochenblatt, Ausgabe 28 2015