64 geförderte Neubau-Wohnungen

Plambeck feiert erstes Richtfest am Garstedter Dreieck

Von Stefanie Nowatzky
Norderstedt Ein sichtlich gut gelaunter Oberbürgermeister Hans-Joachim Grote gratulierte als einer der ersten zum Richtfest des neuesten Bau eines der ältesten Norderstedter Unternehmen. Das Wohnungsunternehmen Plambeck baut an der Horst-Embacher-Allee, im Garstedter Dreieck, die ersten geförderten Neubaumietwohnungen in Norderstedt seit 2009.
Annette Plambeck-Warrelmann, Volker Heins und Julia Karsten-Plambeck vor dem Neubau mit 64 geförderten Wohnungen ab Mitte 2016. Foto Nowatzky
„Das ist die Rolle der Familie Plambeck: Verantwortung für die Familientradition heißt auch Verantwortung für die Stadt“, freute sich Grote und lobte enthusiastisch das Engagement des Unternehmens. Bereits die 4. Generation übernimmt in dem Familienunternehmen mehr und mehr Verantwortung, Julia Karsten-Plambeck und Annette Plambeck-Warrelmann griffen zusätzlich zu Geschäftsführer Volker Heins zum Mikrofon und betonten: „Wir wollen die Attraktivität Norderstedts mit bezahlbarem Wohnraum erhöhen.“ 64 Wohnungen von einem bis zu fünf Zimmern entstehen auf dem gut 6000 Quadratmeter großen Gelände an der Ecke zum Friedrichsgaber Weg. Voraussichtlich Mitte 2016 soll der 14 Millionen Euro-Bau bezugsfertig sein. Bewusst haben sich die Plambecks und ihr Geschäftsführer Volker Heins für unterschiedliche Wohnungsgrößen entschieden. „Hier können auch Familien mit ganz unterschiedlichem Wohnbedarf zusammen unter einem Dach leben“, erklärt Heins. Den Begriff „Mehrgenerationenhaus“ will er nicht verwenden, doch die Idee ist klar: Singles, junge Familien oder ältere Menschen brauchen unterschiedlich große Wohnungen – mit der richtigen Mischung an Wohnungsgrößen entsteht auch ein Mix in der Mieterschaft. 5,50 Euro pro Quadratmeter werden die Wohnungen für Mieter mit § 8-Schein kosten, 7,00 Euro für Mieter mit 3 9 Schein. „Die Investitionsbank hat uns Ende 2010 angesprochen, ob wir wieder mit gefördertem Wohnraum dabei wären. Und wir haben sofort Ja gesagt“, so Geschäftsführer Heins. Damit, und darauf ist er gemeinsam mit der Familie Plambeck stolz, war die Planung schon weit vor der Forderung der kommunalen Politik, künftig immer 30 Prozent der Wohnungsneubauten als geförderten Wohnungsbau anzubieten. „Diese Quote erfüllen wir mit Stolz schon seit Mitte der 90er Jahre“, so Heins.
Die Familie Plambeck (in der Mitte mit Annette Plambeck-Warrelmann, Julia Plambeck mit ihren Eltern Gisela und Horst Plambeck. Foto Nowatzky
„Zentral im Grünen“, nennt er die Wohnlage, die in der Nähe von Herold Center und Supermärkten jetzt auch für Mieter mit geringem Einkommen erreichbar sein soll. Außer Plambeck bauen zurzeit noch die Firma Adlershorst und die BIG-Bau auf dem Gelände, für Plambeck kommen im zweiten Bauabschnitt noch einmal etwa 60 Wohnungen dazu. Über die Verwendung eines Grundstückes ebenfalls im Dreieck mit geplanten Reihenhäusern ist noch nicht entschieden. „Entweder wir bauen auch dort selbst oder wir verkaufen die Grundstücke“, so Heins.
Informationen zu den Wohnungen gibt es unter www.plambeck.com
Erschienen: Norderstedter Wochenblatt, Ausgabe 24 2015